AI Künstliche Intelligenz

A.I. – KÜNSTLICHE INTELLIGENZ – EINE NEUE ÄRA


Wir – als Menschheit – stehen vor dem Beginn einer neuen Ära, dessen Ausgang möglicherweise nicht mehr in unseren Händen liegt. Unsere eigene Intelligenz, die uns zur überlegenen Spezies auf diesem Planeten macht, hat uns an einem Punkt geführt, an dem wir eine noch viel fähigere Künstliche Intelligenz künstlich schaffen können – und bereits dabei sind, dies zu tun.

Während die Digitalisierung nur einer der Wegbereiter der Künstlichen Intelligenz ist, werden rund um den Planeten in unzähligen Projekten und wissenschaftlichen Arbeiten Anstrengungen unternommen, um Maschinen mit gerade so viel Intelligenz auszustatten, daß sie uns Menschen dienen können, ohne dabei gefährlich zu werden.

Die Bestrebungen unterliegen dem Wettbewerb. Jeder möchte die führende Kraft sein. Gesetze werden angepasst, um wirtschaftliche Möglichkeiten – insbesondere im militärischen Bereich – auszunutzen. Eine konzertierte Ausrichtung, um eventuelle Risiken einzudämmen, ist nicht in Sicht. Aber genau dies wäre dringend erforderlich.

 

Thema

In diesem Seminar geht es um Sensibilisierung und Information zu diesem Thema. Die Ambitionen der führenden Unternehmen sind groß und die Bedenken einer Vielzahl von Wissenschaftlern und Experten verheißen den Beginn vom Ende der Menschheit, wie wir sie kennen. Die Menschliche Intelligenz – unser Gehirn – ist der heilige Gral der aktuellen Forschung. Kartographie und Funktionsanalyse bis hin zur Extraktion und Kopie des menschlichen Gehirns sind die Ziele. Was in vielen Fällen dem Menschen nutzen soll, wird auch zur weiteren Entwicklung künstlicher Intelligenz verwendet. Bereits seit Jahrzehnten wird versucht, die Wirkungsweise unseres Gehirns mittels Computern nachzustellen. Bisher fehlten die Rechnerleistung und die Daten. Dies hat sich jetzt geändert.

 

Inhalt

Die Nanotechnologie hat der Verkleinerung unterschiedlichster Komponenten und dem Einsatz winziger Sensoren, Motoren und mechanischen oder elektrischen Steuererlementen einen enormen Auftrieb gegeben. Roboter erkennen heutzutage ihre Umgebung genauer als es uns Menschen möglich ist. Googles selbstgesteuertes Fahrzeug nimmt in Echtzeit auf 64 Kanälen die Umgebung wahr. Neuronale Netze lassen Steuereinheiten Entscheidungen fällen und autonom agieren. CoBotics – die Zusammenarbeit mit Robotern am gleichen Arbeitsplatz – ist bereits Gegenwart. Doch das ist erst der Anfang.

Wir sind bereits auf dem Weg in das Zeitalter der Mensch-Maschine-Fusion (Augmentation Age) – wir erkennen es nur noch nicht deutlich, weil die System noch physisch getrennt sind. Daten- und prozesstechnisch sind wir bereits voll vernetzt. Wer kommt schon noch ohne sein Smart Phone aus? Wer verzichtet auf die Sozialen Netze?  Wer besitzt keine Plastikkarte mit Daten über sich selbst? Die Digitalisierung bereitet uns auf die Datenintegration mit allen Systemen vor. Effizienbestrebungen, Kostensenkung und Prozessoptimierungen bereiten den Weg für immer weniger menschliche Interaktion, hin zu voll automatisierten Abläufen. Was gestern noch der Geldautomat war und heute die Kaufläden mit voll-automatisierten Kassen sind, werden zukünftig selbständig fahrende PKW, Paket-zustellende Dronen, humanoide Therapeuten oder intelligente Betreuer in Maschinenform sein. Die Möglichkeiten sind völlig offen.

Während unser Gehirn nur über eine begrenzte Anzahl von Neuronen und eine vergleichsweise geringe Frequenz verfügt, sind zukünftige Systeme unbegrenzt skalierbar. Bereits heute verfügen wir über verteilte Systeme, bei denen lediglich neue CPUs hinzugefügt werden müssen um die Leistung zu erhöhen. IBMs synaptischer Chip simuliert unser Gehirn bereits mit 1 Millionen Neuronen und 256 Synampsen und ist dabei nicht größer als ein Post-It bei einem Verbrauch von weniger als 1 Watt. Die Entwicklung geht rasant weiter und in nicht all zu ferner Zukunft werden wir über Maschinen verfügen, die die Möglichkeiten unseres menschlichen Gehirns übersteigen.

Lernende Maschinen sind heute bereits im Einsatz. Jeder der Aufgrund eines oder mehrerer Clicks auf einer Webseite im Anschluss gezielt ausgewählte Produkte vorgeschlagen bekommen hat, war bereits mit einer Künstlichen Intelligenz in Kontakt. Wir haben die Maschinen bereits in unserem Alltag akzeptiert. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind überall da sichtbar, wo wir Daten selber erfassen oder System-Abläufen folgen. Die Frage, ob Maschinen unsere Arbeitsplätze übernehmen, ist längst beantwortet. Die viel wichtiger Frage ist, ob wir in der Lage sein werden, mit der Intelligenz der Maschinen mit zu halten und so unseren Anspruch auf einen Arbeitsplatz erhalten.

Intelligente Algorithmen – oft auch A.I.s genannt – sind die Arbeitnehmer der Zukunft. Die Massen von Daten, die wir freiwillig in der Cloud zur Verfügung stellen, werden von einer Vielzahl dieser Algorythmen verwendet, um Auslöser, Neigungen und Konsequenzen zu erforschen und daraus Ableitungen zu formulieren, die wirtschaftlich genutzt werden können. Je mehr Daten verfügbar sind und je höher die Prozessorleistung steigt, um so effektiver wird die Künstliche Intelligenz. Diese Algorithmen analysieren Unmengen von Daten und verbessern dabei ständig ihre Fähigkeit Vorhersagen zu treffen. Bereits heute sind Algorithmen im Einsatz, denen autonome Entscheidungen aufgrund der abgeleiteten Erkenntnisse zugestanden werden. Sehr bald werden diese Systeme auch befähigt werden, sich selber weiter zu entwickeln, indem sie eigenständig neue Algorithmen programmieren und aktivieren.

Wenn man diese Entwicklungen weiter denkt und unterstellt, daß diese Maschinen ständig leistungsstärker, schneller und autonomer werden, dann wird klar, dass wir Menschen uns der Frage nähern: wie wollen wir diese Künstliche Intelligenz zukünftig kontrollieren? Auch dazu gibt es bereits viele Gedanken und Bemühungen. Wie immer ist die Balance zwischen “Gutes tun” und “das Schlechte lassen” der entscheidende Faktor. Werden wir die Entwicklung aufhalten können? Sicherlich nicht. Werden wir die Kontrolle behalten? Möglicherweise. Wenn wir sensibilisieren, informieren und uns hinsichtlich unserer Werte einig werden, können wir es schaffen. Dieses Seminar bietet dazu eine erste Möglichkeit.

 

Agenda:
  1. Ambitionen & Bedenken
  2. Menschliche Intelligenz  – Unser Gehirn
  3. Grundlagen Künstlicher Intelligenz
  4. Robotics – Neuronale Netzwerke – Nanotechnologie
  5. Augmentation Age
  6. Lernende Maschinen
  7. Unbegrenzt skalierbare Super-Intelligenz
  8. Autonome Maschinen & Systeme
  9. Mensch-Maschine im Zusammenspiel
  10. Zeit um Vorbereitungen zu treffen
Vorgehensweise:
  • Anhand von Beispielen aus der Industrie, Statistiken, Grafiken und Referenzen zu wissenschaftlichen Quellen wird die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz für die kommenden Jahrzehnte aufgezeigt.
  • Provokante Fragestellungen werden miteinander diskutiert
  • Vorschläge für ethische Grundsätze sowie die Vorbereitung der Gesellschaft auf die kommenden Veränderungen werden in kleinen Teams erarbeitet und vorgestellt.
Zielsetzung:

Ziel ist es, den Teilnehmer zu sensibilisieren, zu informieren und neue Fragen anzuregen. Nach diesem Seminar kennt der Teilnehmer die Möglichkeiten, die die Künstliche Intelligenz bieten wird; deren Wirkung, sowie die Bedeutung für die Menschen in ihrem privaten und beruflichen Umfeld.

Der Teilnehmer wird in der Lage sein, die behandelten Themen besser einzuschätzen und verfolgen zu können

 


DIESES SEMINAR EIGNET SICH BESONDERS FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE, STARTUPS, VENTURE COMPANIES, GESCHÄFTSFÜHRER UND GESELLSCHAFTSWISSENSCHAFTLER.  DAS THEMA BETRIFFT JEDEN.

DIESES SEMINAR WIRD SOWOHL IN ENGLISCHER ALS AUCH IN DEUTSCHER SPRACHE ANGEBOTEN.

EINE KOMBINATION DIESES SEMINARS MIT EINEM BRAINSTORMING ODER STRATEGIE-MEETING BIETET SICH AN.